Unterstützung Bezalel – vituelle Ausstellung „Voll Kunst! Alter spielt keine Rolle“

Die Bürgerstiftung Elmshorn verbindet mit der Bezalel-Kunstwerkstatt eine mehrjährige Partnerschaft. Bezalel wurde und wird bei verschiedenen Projekten unterstützt.

Ausstellungen können ja leider derzeit nicht stattfinden. Aber einige Werke aus der Bezalel-Kunstwerkstatt werden aktuell in einem virtuellen Rundgang der Drostei gezeigt.

Bitte diesem Link folgen:

www.drostei.de/drostei-digital

 

Hier ein ausführlicher Bericht aus den Elmshorner Nachrichten:

Virtueller Besuch in der Landdrostei

Ausstellung „Voll Kunst! Alter spielt keine Rolle“ kann ganz gemütlich vom Sessel aus besucht werden – und völlig ohne Corona-Risiko

Sophie Martin
Pinneberg 2020 war für Kulturschaffende ein schwieriges Jahr – so auch für die Pinneberger Drostei. Viele Veranstaltungen und Ausstellungen konnten aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht stattfinden. Doch gerade in der Vorweihnachtszeit fehlen vielen Menschen kulturelle Events. Stefanie Fricke, künstlerische Leiterin der Drostei, hat sich daher etwas Besonderes einfallen lassen. Die aktuelle Ausstellung unter dem Titel „Voll Kunst! Alter spielt keine Rolle“ wird online zu sehen sein. Und der Name ist Programm: „Voll Kunst“ richtet sich dabei an alle Altersklassen. „Wir laden unsere Gäste auf einen virtuellen Rundgang ein. Auf zwei Stockwerke verteilt können Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene die Bilder bestaunen. Zu jedem einzelnen Werk wird es Informationen zum Schöpfer sowie zur Entstehung des Bildes geben“, sagt Fricke.
Um dieses Projekt zu realisieren, wurden insgesamt 280 Aufnahmen innerhalb der Drostei mit einer 3D-Kamera angefertigt. Ab Sonnabend,  28. November, können Interessierte die Homepage der Drostei aufrufen. Dort finden sie einen Link zum Rundgang. Laut Fricke sei das Ganze sehr einfach zu bedienen, es müsse nichts runtergeladen werden. Und Fricke betont, dass sie Kunst zeigen wolle, die in dieser schwierigen Zeit etwas Leichtigkeit bringt und  die zur Kommunikation einlädt.
Zu sehen gibt es ganz unterschiedliche Bilder. Im ersten Stock hängen die Werke der Bezalel Kunstwerkstatt, die zur Raboisenschule Elmshorn gehört. Sie sind farbenfroh und plakativ, haben dabei etwas Kräftiges und wirken sehr offen und frei. „Das Einzigartige an diesen Bildern ist, das behinderte und nicht-behinderte Jugendliche zusammengearbeitet haben. Dadurch soll Integration aktiv gelebt werden“, sagt Fricke.
Auch die Arbeiten des Berliner Künstlers Marc Taschowsky stechen sofort ins Auge. In insgesamt 60 kleinformatigen Bildern porträtiert er Menschen und Figuren, die unsere Gesellschaft prägen. Zu sehen sind unter anderem der ehemalige libysche Machthaber Gaddafi, Kermit der Frosch oder das Krümelmonster.
Ein Stockwerk höher hängen die ausdrucksstarken Gemälde von Hanna Petermann. Zu bestaunen sind verschiedene Musiker in unterschiedlichen Situationen – mal an der Gitarre, mal an der Violine. Petermann studierte zunächst Musik, später arbeitete sie erfolgreich als Orchestermusikerin. Und genau diese Expertise transportiert sie in ihrer Bildsprache.
Ein Highlight der Ausstellung ist die Aktion „KiB – Kultur im Beutel“. KiB ist ein offenes Kunstprojekt, bei dem jeder mitmachen kann. Die Beteiligten reichen einen eigenen Kulturbeutel ein und werden so Teil einer gemeinschaftlichen Sammlung. „Wir von der Drostei zeigen eine Auswahl an Kulturbeuteln von verschiedenen Altersklassen. Was in den Beuteln drinnen ist, kann ganz unterschiedlich sein. Von Kosmetik über Bücher oder Schmuck ist alles mit dabei“, erklärt Fricke das Konzept hinter KiB.
Und es gibt noch einen weiteren Aspekt, auf den sich die Kulturliebhaber freuen dürfen: Bis Heiligabend werden vom Drosteiplatz aus drei lebensgroße Scherenschnitte zu sehen sein. Diese stehen im Fenster im ersten Stock und werden von hinten ausgeleuchtet. „Wir wollten etwas Schönes für die Adventszeit schaffen. Deswegen lassen wir über Nacht das Licht an, so dass die Scherenschnitte sichtbar werden. Es sind barocke Figuren, deren Silhouetten am Fester erscheinen“, sagt Fricke.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke von Ivo Kircheis, Margret Lieser und Ilse Willers. Ein Großteil der Bilder ist käuflich. Den virtuellen Rundgang kann man  voraussichtlich noch bis Sonntag, 13. Dezember, begehen.
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